Bananen – was sie alles können und wie man sie behandelt

Bananen bieten einen Fitnesskick für Körper und Nerven

Bananen gehören zwar zu den Kalorienbomben unter den Obstsorten (100g Gramm der Frucht haben durchschnittlich 88 bis 95 Kilokalorien / kcal). Diese machen sie aber durch viele positive Faktoren wieder gut.

Zum Beispiel liefern sie im Vergleich zu anderen Früchten die meisten Kohlenhydrate und machen deshalb richtig satt. Dazu tragen auch die Ballaststoffe bei. Diese sorgen dafür, dass die Kohlenhydrate nach und nach ins Blut gehen und der Pegel des zuckerverarbeitenden Hormons Insulin somit nicht zu schnell in die Höhe schießt.

Des Weiteren enthält die gelbe Frucht unter anderem die Mineralstoffe Kalium und Magnesium, welche für die Funktion von Muskeln und Nerven sowie für die Energiegewinnung und den Elektrolyt-Haushalt von großer Bedeutung sind. Ein Mangel an Kalium und Magnesium kann zudem Herzrhythmusstörungen auslösen.

Wusstest du, dass bereits eine einzige Banane ein Sechstel des täglichen Bedarfs an Magnesium liefert?

Es ist nachgewiesen, dass du beim Schwitzen Magnesium ausscheidest. Aus diesem Grund ist auch der Tagesbedarf von Sportlern doppelt so hoch, wie der von Bewegungsmuffeln.
Auch wenn du Stress hast benötigst du mehr Magnesium. Weitere Stoffe, die als Stresskiller wirken und in jeder Banane stecken, sind Kalium und Vitamin B6. Diese beiden Stoffe wirken beruhigend.

Auch andere Mineralstoffe und Spurenelemente stecken in Bananen, wie beispielsweise Phosphor, Kalzium Eisen und Zink. Bezüglich der Vitamine sind sie zwar keine „Wunderbringer“, allerdings decken 100 Gramm Banane bereits 12 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Zudem enthalten sie die Vitamine A und K sowie verschiedene Vitamine der B-Gruppe, v.a. Vitamin B6.

 

Bananen bei Verdauungsbeschwerden

Die Frucht ist wirklich ein wahrer „Verdauungsprofi“. Denn sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung entfalten sie ihre „Heilungskraft“ durch den Ballaststoff Pektin. Dieser hilft nicht nur das Wasser im Darm zu binden und somit die Beschwerden während einer gleichzeitigen Versorgung des Körpers mit Magnesium zu lindern. Nein – er regt auch die Verdauung an. Hierzu solltest du aber unbedingt reife Bananen verwenden, da diese nicht zu viel schwer verdauliche Stärke enthalten.

 

Reife Bananen sind am besten verdaulich

Mit dem Reifegrad der Frucht sinkt der Gehalt an Stärke, da dieser bei der Reifung in Zucker umgewandelt wird. Zucker liefert dem Körper schnelle Energie, wohingegen die Stärke im Körper zunächst gespalten werden muss.

Am leichtesten verdaulich ist daher eine reife, gelbe Banane, deren Schale schon die ersten braunen Punkte aufweist.
Sobald die Schale braun wird, verliert sie auch Vitamine. Du solltest die Banane also bereits vor diesem Zeitpunkt essen.

Zudem enthalten unreife, grüne Bananen viel Zellulose, die vom Darm nicht gut verdaut wird und daher Bauschmerzen auslösen kann.

 

Kauf und Lagerung von Bananen

Da reife Bananen schnell dunkle Flecken bekommen, ist es ratsam im Supermarkt zu leicht grünen Bananen zu greifen und diese zu Hause nachreifen zu lassen.

Eine Abdeckung, zum Beispiel mit einer Plastikfolie oder auch das Beilegen eines Apfels können die Reifung stark beschleunigen. Für eine längere Haltbarkeit der Banane sollte sie daher getrennt von Ethylen freisetzenden Früchten gelagert werden. Um Druckstellen zu vermeiden, solltest du sie am besten aufhängen.

Du solltest Bananen auf jeden Fall nicht im Kühlschrank lagern. Dort würde sich ihre Schale verfärben und ihr Aroma würde darunter leiden.

Wenn sie nicht nachreifen soll, solltest du sie bei 12 bis 14 Grad Celsius lagern.

 

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Pam
Pam

was man im
Sommer mit Bananen machen kann 🙂
Bananen einfrieren, bei bedarf aus der Gefriertruhe nehmen und ab in den Mixer. Ergibt ein leckeres cremiges Bananeneis- ganz ohne weiteren Zutaten. Wem es nicht süß genug ist, kann mit Honig nachsüßen.

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